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Silberkarklamm

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Die Silberkarklamm ist eine romantische Wildwasserklamm im Herzen des Dachstein-Massivs. Vom Parkplatz aus, oberhalb der Lodenwalke in Ramsau Rössing, geht es entlang des Silberkarbaches zum Eingang des Silberkar (1050 m).  Die Wanderung führt durch großartige, wilde Natur, vorbei an alpinen Pflanzen und Tiere im eigenen Ökoraum der rauschenden Klamm. Am Ende der Klamm öffnet sich das Silberkar. Früher eine bewirtschaftete Alm, jetzt Ausflugziel für jung und alt. Nach ca. 35 Minuten und 200 Höhenmeter gelangt man zur Silberkarhütte (1250 m). Die Schutzhütte versorgt die Wanderer mit Bioprodukten vom eigenen Bauernhof, und verwöhnt mit wunderschöner Aussicht von der Sonnenterrasse.  Für Familien mit Kindern ist die Silberkarhütte meistens schon Endpunkt einer schönen Wanderung. Für Andere ist die Alm Ausgangspunkt für weitere Wanderungen auf den “Stein”. Das Karstgebirge entlang des Dachsteinmassivs.

Die Silberkarhütte

Im Silberkar wurde bereits im 15. Jahrhundert Silber abgebaut. Die Bergknappen errichteten damals Hütten aus Baumrinde für Unterkunft und Verpflegung. Später wurde das Silberkar als Alm urbar gemacht. Ein “Viehweg” über den Karsattel erinnert noch an die Almwirtschaft. 1928 wurde die uralte Alm in eine Schutzhütte umgebaut und 1950 vergrößert. Sämtliches Baumaterial musste durch die Klamm zum Bestimmungsort getragen werden. Das Zimmerholz wurde im Silberkarwald ausgehackt, der Mauerkalk vor Ort und Stelle gebrannt und gelöscht. Der letzte Kalkofen der Region befand sich bei der Silberkarhütte.  Am Anfang war Aufstieg und Transport von Lebensmittel und Getränke beschwerlich. Mit der “Kraxn” am Rücken musste alles durch die Klamm getragen werden. 1973 wurde in 3-monatiger Bauzeit die Material-Seilbahn errichtet, die nun vieles leichter macht.
Öffnungszeiten: Mitte Mai bis 26. Oktober

Klettersteige “Hias” und “Siega”

2006 wurde der Klettersteig “Hias” vom heimischen Bergführer und Klettersteigspezialisten Hans Prugger, im Auftrag von TVB Ramsau, erbaut. Benannt wurde der Klettersteig nach dem Gründer und Erbauer des Klammweges, Matthias Erlbacher.  Gekonnt wurden dabei die Gegebenheiten ausgenutzt – zwei schöne Seilbrücken und einige knackige Wandstellen sind das Ergebnis. Wer in der Region ist und bei unsicherem Wetter eine gute Alternative braucht, ist bei dieser Klamm-Klettersteig-Kombination genau richtig.  Ein kleiner Extrakick ist die “Himmelsleiter beim Schleierwasserfall”. Eine Stahlleiter, teils überhängend und nur teilweise durch Bügel gesichert.

Der Siega-Klettersteig durch die Barwand, oberhalb der Silberkarhütte, wurde Ende Juli 2008 eröffnet. In zweiwöchiger Bauzeit wurden 260 m Stahlseil und zahlreiche Trittstifte montiert. Der klassische Sport-Klettersteig verzichtet auf moderne Gestaltungselemente wie Seilbrücken und dergleichen. Namensgeber für den Steig ist Sigmund, der Besitzer der Stangalm.

Topos der Klettersteige in Ramsau am Dachstein – Klettersteigregion Nr. 1 der Alpen