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Der Beginn

1928 erkannte der damalige Besitzer, Matthias Erlbacher, vlg. Bacher bereits das Potential der wildromantischen Silberkarklamm. In mühseliger Arbeit errichtete er die Steige durch die Klamm, um Sie so für die „Herrschaften“ aus der Stadt begehbar zu machen. Der Eintrittspreis betrug damals 2 Kreuzer. Gleichzeitig wurde auch die alte Almhütte im Silberkar zur „Silberkarhütte“ umgebaut. 1950 wurde die Hütte vergrößert und zur Schutzhütte umgebaut.

Die Gewalt der Natur

Die exponierte Lage der Silberkarhütte und das „Nadelöhr“ Silberkarklamm waren im Laufe der zeit immer wieder Schauplatz für die Gewalt der Natur. 1938 vermurte ein großes Unwetter die gesamte Talgrune des Silberkar, zerstörte die Klamm, riß große Teile der Lodenwalke mit sich und schwemmte die gelagerte Wolle bis in den Ennsboden. Fast jährlich zerstören Stein- und Schneelawinen im Winter die Steige in der Klamm. Eine riesige Schneelawine zerstörte 1979 die Klamm. Bis in den August desselben Jahres war der Klammausgang durch die Schneemassen versperrt, sodaß täglich Stufen in den Schnee geschlagen werden mussten. Im Vorwinter 1998 zerstörte ein Felssturz den kompletten oberen Teil der Klamm mitsamt aller Steige. Den größten Schaden an der Silberkarhütte richtete eine Schneelawine im Februar 1999 an. Die Lawine riß bergseitig am Dach ein Loch auf, verwüstete die Hütten innen komplett, und verließ die Hütte über das Dachgeschoss. Ebenfalls eine Schneelawine zerstörte im Winter 2005 den Mittelteil der Klamm komplett. Bei der Instandsetzung kam erstmals ein Helikopter zum Einsatz.

Die Klammheimliche Begegnung

Die Silberkarklamm war auch 10 Jahre lang Ort der „Klammheimlichen Begegnung“. Ein Kunst- und Kulturfestival mit Kultcharakter. Programmpunkte waren die illuminierte Klamm bei Nacht, Ausstellungen von Skulpturen und Objekte nationaler und internationaler Künstler, Konzerte von MnozilBrass über Timna Brauer bis zu den Hardbradlern, Kabarett mit Hader, Projekt X, Alf Poier, Kinderprogramme, Kurzfilmfestival, etc.